Zyklus
Tanz und Performance
Destination: Varde Harbour, Sædding Beach, Barrels. Ort und Zeit Implikationen.
Die durchgehende Inspirationsquelle für alle Werke der Tanz/Performancereihe ”Zyklus”, entspringen diesem Ausschnitt aus Inger Christensens Werk ”Das Schmetterlingstal – ein Requiem”, Brøndums Forlag, 1991
…”von der Erde als Mittelteil des Meeres und dem Himmel,
Zwei Menschen, die sich ein Leben gaben
was nicht wie Nichts vergeht.”
Sædding strand
Drei weißgemalte Frauen
Sinnliche Bilder und fleischliche, anziehende Bewegungen werden in neue Zusammenhänge gesetzt um neue Bedeutungen zu ändern und zu speichern. Das Werk ist in enger Zusammenarbeit zwischen der dänischen und griechischen Kunstszene entstanden.

Bach - sagen Sie?
Das Material verbirgt das nützliche, das Imaginäre erzeugt die wahre Essenz.
(Lao Tseu)
Rhytmus lässt die ganze Welt vibrieren, in einem solchen Grad, daß Rhythmus die Geburt aller Leben ist. Jedes lebendige Wesen wächst und entwickelt sich durch den rhythmischen Raum, und als Ruck in einem Rhythmus, unter Einwirkung von Wind, Rauch, Wald, Weizenfelder oder Dünen.
Nie wurde tiefes Verständnis und die Kraft des Rhythmus so klar ausgedrückt wie in Musik und Tanz. Der Tanz bietet viele Möglichkeiten die rhythmischen Schichten zu halten, durch Leben und Musik.
Der Abstand zwischen den Tänzern strukturiert choreografische Linien wie Vokabularium und Betonung in mehr oder weniger ausgesprochenen Einheiten variabler Zeit.
Daniel Lommel
Idee und Gestaltung: Choreografin und Tänzerin Nønne Mai Svalholm
Tänzer: Vivi stamouli, Elena Kontogoni, Eleni Papadopoulou
Varde
The kiss
Zwei Munde treffen sich in einem Atemzug und halten sich mit einem Kuss fest.
Zwei Körper kreisen um einander, mit dem Kuss als Epizenter in uralter Kommunikation.
”The kiss” ist Natur und Kultur mit Bühnen kunst als Ausdrucksform.
Tänzer: Joy Anna Hall und Jan Janstrøbech
Choreograph/ künstlerische Leiterin: Nønne Mai Svalholm
Form: Duet
Tønder
”Die Luft”
Die Luft ist unsichtbar. Ohne Luft ist es nicht möglich zu leben – also wissen wir, daß es die Luft gibt.
Es ist wie der Wind.
Wir können den Wind nicht sehen, aber wir wissen einfach, daß es windig ist, wenn wir ihn spüren und wenn sich Dinge bewegen.
Tänzer: Tomomo Yamauchi und Jan Janstrøbech
Künstlerische Leiterin: Nønne Mai Svalholm, Choreograph: Tomomo Yamauchi
Preis: Kr 40,- zur Deckung der Eingang zum Museum
Veranstalter: Wattenmeer Festival 2010
Das Projekt wird von der Danish Arts Council Performing Arts Ausschuss unterstützt
